 |
 |
Stellungnahme zur Berichterstattung betreffend die Vorfälle am 31. Oktober 2009 in Duisburg
1. Entgegen der Berichterstattung in den Medien kam es in der Nacht des 31. Oktober zu keinerlei körperlichen Auseinandersetzungen zwischen Mitgliedern des Hells Angels MC und Mitgliedern eines anderen MC. Diese konnte es schon deshalb nicht geben, weil sich letztere bereits in das Gebäude in der Charlottenstraße zurückgezogen hatten.
2. Aus demselben Grund gab es auch keinen Anlass für polizeiliche Kräfte, dort einzuschreiten.
3. Der zu einem späteren Zeitpunkt erfolgte Anschlag mittels einer Handgranate und Schusswaffen auf das Clubhaus des Hells Angels MC Midland forderte keine Verletzten, weil die Handgranate nicht detonierte. Die Schüsse erfolgten auf das im 1. Stock gelegene Kinderzimmer, das zum betreffenden Zeitpunkt leer war.
Gleichwohl verurteilen wir ein derart feiges Attentat auf das Schärfste und verwehren uns mit Nachdruck gegen jede Tendenz, Mitglieder des Hells Angels MC mit solchen Attentätern auf eine Stufe zu stellen.
4. Desgleichen entbehren sämtliche Mutmaßungen - gleich von welcher Seite gestreut -, dass die Konflikte zwischen dem Hells Angels MC und anderen MCs auf Konkurrenzkämpfen z. B. im Drogenmilieu gründen, jeglicher Grundlage, weil der Hells Angels MC in gesamt Deutschland nichts mit Drogengeschäften zu tun hat. Mitglieder, die dagegen verstoßen, wurden und werden aus dem Hells Angels MC ausgeschlossen. |
 |
 |
|
|
| |
| |
|
 |
|